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'Stadtluft macht frei'

Führung für Kinder ab 8 Jahren

Wie war das eigentlich im Mittelalter? Wie sah Brühl damals aus? Die Straßen waren ungepflastert, aus zahlreichen Töpferöfen stieg beißender Rauch und Ruß, Gestank zog durch die Gassen, überall ertönte Lärm, Schweine suhlten sich im Dreck. Aber es gab auch schöne Häuser, Höfe, und eine große Kirche. Wo lag die mittelalterliche Burganlage? Kann man noch heute Spuren von ihr sehen? Auf dem Rundgang wird das Leben im mittelalterlichen Brühl wieder lebendig.

Treff: Am Stern, Uhlstraße/Clemens-August-Straße   


St. Margareta -
erbaut im gotischen Stil

Der Ausdruck "Gotische Kirche" ruft in uns ein klares und bestimmtes Vorstellungsbild herauf. Die Gotik ist eine Vergeistigung der Baukunst. Eine gotische Kirche ist wie vollkommene Harmonie. Wohlüberlegt führen schmale Straßen zwischen Häusern auf die Kirche zu, so dass das gewaltige aufsteigende Mauerwerk der Kirche mit ihren vielen Türmchen noch höher erscheint. Hohe Türme, die in den Himmel ragen, und mächtige Dachflächen, die das Kirchenschiff schützen, herrschen über die niedrigen, vielgestaltigen Dächer der Stadt. Von weitem sind sie sichtbar und grüßen den Fremden wie den Heimkehrer, sind vertrautes Wahrzeichen der Heimat.

Die Führung beginnt mit einem Rundgang um die Kirche St. Margareta, bei dem die Baugeschichte vom mittelalterlichen Bau und von der Erweiterung im 19. Jahrhundert erläutert wird. Beim anschließenden Gang durch die Kirche werden die kirchlichen Kunstschätze wie Reliquiare, die Statuen und die Tafelbilder in den Mittelpunkt der Führung gestellt.


Treff: Hauptportal St. Margareta, Heinrich-Fetten-Platz

Dauer: 1 1/2 Stunden     


Margrietelehm

Kirchhof und der alte Friedhof

Vom Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhundert wurden die Toten der Pfarrgemeinde St. Margareta auf dem Kirchhof, rund um die Kirche, beerdigt. Dieser viel zu kleine Friedhof galt als Seuchenherd erster Ordnung. Erst durch das französische Bestattungsdekret von 1804 mussten die Friedhöfe außerhalb der Städte angelegt werden. Auf Kosten der Zivilgemeinde Brühl wurde 1827 der neue Friedhof seiner Bestimmung übergeben. Die Kreuzigungsgruppe des Kirchhofes wurde auf den neuen Friedhof versetzt und der Friedhof selbst mit einer Mauer umgeben. Bis 1911 wurden die Brühler hier zu Grabe getragen, dann war auch dieser Friedhof zu klein, so dass bis 1949 nur noch Erbbegräbnisse durchgeführt wurden.

Treff: Heinrich-Fetten-Platz

Dauer: 1 Stunde     


Die Bastion im Keller

Auf den Spuren der mittelalterlichen Stadtbefestigung

Die Brühler Stadtbefestigung war durch zwei Tore, das Kölntor im Norden und das Uhltor im Süd-Westen, durchbrochen. Im Osten kam noch das sogenannte Burgtor, das Außentor des Schlosses, hinzu. Die Mauer, im 16. Jahrhundert noch durch Bastionen verstärkt, wurde vermutlich bei dem Durchzug der französischen Truppen 1689 stark beschädigt. Der Stadtspaziergang beginnt am Stadtmodell im Museum für Alltagsgeschichte und führt Sie an der ehemaligen Stadtbefestigung vorbei.

Treff: Museum für Alltagsgeschichte, Kempishofstr. 15  

Brühl im Mittelalter