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Max Ernst, Lehrerkollegium einer Schule der Totschläger, 1967 (Ausschnitt). Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn, 2004

Wer ist Max Ernst?

Es begab sich in Brühl, in der Schloss-Straße 21 am 2.April 1891. Ein Junge wurde geboren, der eines Tages über seine Jugend in Brühl sagen wird, ihn habe eine "köstliche Verwirrung im Hirnkasten" ergriffen. Später wird man von ihm sagen, er habe sich des Erschreckens harmloser Bürger, der Verbreitung aufrührerischen Gedankensguts in Schrift und Bild sowie der Vaterlandsflucht schuldig gemacht.

Maximilian Maria Ernst, von dem hier die Rede ist, wuchs im Schatten von Schloss Augustusburg auf. Als junger Mann verfügte er über einen bedenklichen Ruf als sog. "Dadamax", galt als Züchtiger des Jesuskinds und Oberförster im Grätenwald. Er hat sich als Anführer von wilden Horden, Lebemann sowie als Dompteur von Fröschen und Schildkröten ausgezeichnet. In seinem künstlerischen Werk wechselte er schon einmal seine Identität und trat wechselweise als "Vogelobrer Horneborn" oder "Loplop" auf.

Wer war dieser Max Ernst, der heute - neben Pablo Picasso - zu den führenden Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt? Eine nicht ganz ernst gemeinte kriminalistische Spurensuche führt vom Geburtshaus des Künstlers bis zum neuen Max Ernst Museum.

Treff: Schloss-Straße 21    Dauer: 2 Stunden